Vor der Behandlung

Gut vorbereitet.
In Ihren Termin.

Was Sie vorab klären können, wie der Termin abläuft und woran Sie für den Heimweg denken sollten. Ihre Vorbereitung, Schritt für Schritt.

Ein Mann wartet mit einer Mappe in einem hellen Praxisraum.

Zeit für Ihre Fragen.
Raum für das Gespräch.

Vor einer Spritze ins Gelenk haben die meisten dieselben Fragen, und kaum eine Herstellerseite beantwortet sie. Hier steht, was tatsächlich passiert — soweit es die Gebrauchsanweisung hergibt. Was davon in Ihrem Fall gilt, sagt Ihnen die Praxis.

Was vor dem Termin geklärt wird

Die Gebrauchsanweisung verlangt vor der Behandlung eine vollständige Anamnese, um Gegenanzeigen auszuschließen. Das ist kein Formalismus: Einige der Gegenanzeigen merkt man sich nicht von selbst.

  • Autoimmunerkrankungen
  • Unverträglichkeit von grampositiven Bakterien
  • Aktive Entzündungs- oder Infektionsprozesse
  • Blutgerinnungshemmende Therapien
  • Bekannte Allergie gegen Hyaluronsäure
  • Patienten mit multiplen Allergien sollten von der Behandlung ausgeschlossen werden

Wenn eine davon auf Sie zutrifft oder Sie unsicher sind, sagen Sie es von sich aus. Eine Behandlung, die nicht stattfindet, ist das kleinere Problem.

Medikamente, die vorher pausiert werden

Die Gebrauchsanweisung nennt drei Gruppen, die vor der Behandlung nicht eingenommen werden sollen, weil sie Blutungen und eine stärkere Reizung der Einstichstelle begünstigen:

  • gerinnungshemmende Medikamente, zum Beispiel Aspirin
  • Steroide
  • hohe Dosierungen an Vitamin E

Setzen Sie nichts eigenmächtig ab. Wer ein Gerinnungsmittel aus einem Grund nimmt, hat diesen Grund weiterhin. Ob, wann und wie lange pausiert wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt — deshalb gehört die Frage in das Gespräch vor dem Termin und nicht an den Behandlungstag.

Was am Termin passiert

Die Injektion erfolgt intraartikulär, also direkt in den Gelenkspalt. Die Haut wird vorher gründlich desinfiziert. Vor dem Einspritzen wird aspiriert — die Ärztin zieht kurz am Kolben, um zu prüfen, dass die Nadel nicht in einem Blutgefäß liegt.

Crespine Gel wird als eine Injektion von zwei Millilitern gegeben. Der Wirkstoff kommt als Fertigspritze, die Nadel wird aufgesetzt; welche Nadel geeignet ist, entscheidet die Praxis nach dem Gelenk. Ein Etikett mit Chargennummer bekommen Sie mit — heben Sie es auf, es dient der Rückverfolgbarkeit.

Wie sehr das wehtut, lässt sich nicht allgemein sagen, und wir tun nicht so, als könnten wir es. Es gibt Crespine Gel in zwei Varianten: die Basisvariante und Crespine Gel+, das zusätzlich das Lokalanästhetikum Prilocain enthält. Welche in Frage kommt, entscheidet die behandelnde Praxis.

Danach nach Hause

Ob die behandelte Person nach dem ambulanten Eingriff verkehrstüchtig ist und Maschinen bedienen kann, beurteilt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand. Planen Sie den Termin also so, dass Sie nicht darauf angewiesen sind, unmittelbar danach selbst zu fahren.

Was in den Tagen danach normal ist und wann Sie sich melden sollten, steht auf einer eigenen Seite.

Die Tage nach der Behandlung

Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus der Gebrauchsanweisung BP_CrespineGel_BPZ_009 und BP_CrespineGelPlus_BPZ_011, Stand 05.2019. Sie ersetzen kein ärztliches Gespräch.

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